Ein Zeichen der Solidarität und Verbundenheit

Das Corona-Virus schränkt nicht nur das Leben der Gesellschaft, sondern auch das Leben der Pfarrgemeinde ein. Leider dürfen mindestens bis 19. April entsprechend den staatlichen Vorgaben keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden, um die Corona-Ausbreitung einzudämmen.

In dieser Zeit der Bedrängnis und Angst schenkt uns unser lieber Gott durch den Prophet Jesaja Kraft, Geborgenheit, Hoffnung und Zuversicht.

 

„Jetzt aber - so spricht der HERR, /

der dich erschaffen hat, Jakob, /

und der dich geformt hat, Israel: fürchte dich nicht, denn ich habe dich ausgelöst, /

ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir! Wenn du durchs Wasser schreitest, bin ich bei dir, /

wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt, /

keine Flamme wird dich verbrennen. Denn ich, der HERR, bin dein Gott, /

ich, der Heilige Israels, bin dein Retter.“

(Jes. 43-1,3).

 

Die Pfarrfamilie Otzing mit Lailling nimmt diese Zusage Gottes wahr und setzt ein kleines Zeichen der Solidarität und Verbundenheit durch das Gebet und tätige Nächstenliebe. Dazu hat sie drei kleine Aktionen   ins Leben gerufen.

  1. Im Gebet verbunden bleiben. Jeden Tag um 19.55 Uhr werden die Kirchenglocken der Pfarrkirche läuten und laden die Pfarrangehörigen ein, mit Gott und den Mitmenschen in Verbindung zu bleiben, in dem jede Familie abends zu dieser Zeit eine brennende Kerze ans Fenster stellt und miteinander einen Vater unser betet, wie es auch im  Dekanat  Plattling-Deggendorf vorgeschlagen wird. Dazu wollen wir die Gottesmutter Maria in Form eines Ave-Maria um Hilfe bitten. Den Sängerinnen und Sängern der Gemeinde wollen wir die Lieder: „Bleib bei uns, Herr“ - Nr. 94, „Wer glaubt ist nie allein“ - Nr. 853, „Wer unterm Schutz des Höchsten steht“ - Nr. 423, „Herr, Du bist mein Leben“ - Nr. 456 im Gotteslob,  ans Herz legen. Dabei wollen wir vor allem für die Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind und für alle, die Angst haben vor einer Infektion, für die Ärztinnen und Pfleger, die sich um die Kranken kümmern, für die Forschenden und für die, die den Laden am Laufen halten, beten und sie dem Schutz Gottes und der Fürbitte der Gottesmutter anvertrauen. Neue Empfehlungen unseres Bistums und Gebetssammlungen können Sie auf unserer Homepage – www.pfarrei-stlaurentius-otzing.de, finden.
  2. Zeichen der Nächstenliebe. Wir wollen Menschen in der Not unsere Hilfe anbieten. Unter der Initiative von Herrn Josef Schweiger will der Pfarrgemeinderat Otzing mit Lailling die Bürger bei Problemen unterstützen und z. B. bei Bedarf den Einkauf übernehmen. Anmeldungen unter Tel. Nr. 09931-9120228 bei Josef Schweiger.
  3. Seelsorgliche Gespräche. In dieser Zeit des erforderlichen Abstandhaltens suchen die Menschen, vor allem direkt betroffene, aber auch besorgte Bürgerinnen und Bürger eine Anlaufstelle, um die nötige Kraft, Geborgenheit, Hoffnung und Zuversicht zu schöpfen. Wer mit Pfr. Soosai sprechen will, erreicht ihn über die Telefonnummer des Pfarramtes: 09931/907157.

„Es ist unser Herzens-Anliegen ein Zeichen der Solidarität und Verbundenheit zu setzen und auch unseren Beitrag konsequent zu leisten, denn wir sind eine große Familie Gottes. Wir gehören zusammen. Wir sind verwurzelt in der Hoffnung auf Christus. Keiner von uns ist allein. Wir brauchen keine Angst haben, sondern können durch die Kraft unseres Glaubens, des Gebetes und der Liebe mit der Hoffnung und Zuversicht leben“,

 

so Pfr. Soosai, Pfarrer der Pfarrei Otzing mit Lailling.

 

 

 

Zur Misereor-Kollekte am 29. März 2020:

„Liebe Schwestern und Brüder! Die Bischöfe bitten Sie, Ihre Spende direkt auf das Konto von Misereor zu überweisen (Misereor, IBAN: DE75 3706 0193 0000 1010 10; BIC: GENODED1PAX, Pax-Bank Aachen) oder gegebenenfalls einen Briefumschlag mit ‚Spende für Misereor‘ kennzeichnen bzw. die ausgeteilten Spendentüten zu verwenden, die Sie in den Opferstock in der Pfarrkirche Otzing, aber auch in der Filialkirche Lailling oder in den Briefkasten des Pfarramtes einwerfen können.“ Vielen herzlichen Dank für Ihre großzügige Hilfsbereitschaft und Ihr Verständnis.

Corona-Gefahr und unsere Konsequenzen

Information zum Pfarrleben in Corona Zeiten- (Nach den Hinweisen des Generalvikars (Stand 18.03.2020)

 

Liebe Schwestern und Brüder,

es sind schwierige Zeiten, die über uns hereingebrochen sind.  Angesichts der letzten Tage und den Maßnahmen von staatlicher und kirchlicher Seite, hier einige Informationen:

Im Folgenden werden vorerst für die Zeit vom 16. März bis zum 19. April 2020 einige Anordnungen erlassen und Empfehlungen gegeben. Diese werden in den nächsten Wochen ggf. ergänzt und angepasst.

 

Konkret bedeutet dies für unser Pfarrleben:

  1. Alle Gottesdienste(Werktagsmessen und Sonntagsgottesdienste) sind ohne Gottesdienstteilnehmer zu feiern. Das bedeutet, dass die Priester in den vorgesehenen Anliegen täglich die Eucharistie feiern und selbstverständlich auch für all diejenigen beten, die durch die Pandemie besonders betroffen sind.

 

  1. Die Kirchen bleiben tagsüber selbstverständlich offen für das persönliche Gebet, zum Entzünden einer Kerze oder einfach zum Verweilen in der helfenden Nähe Gottes.

 

  1. Die Gläubigen sind eingeladen, die Messe in den Medien mitzufeiern. Die Messe im Regensburger Dom wird sonntäglich um 10 Uhr per Internet-Livestream (www.bistum-regensburg.de) übertragen.

 

  1. Dreimal täglich lädt die Kirchenglocke zum Gebet des Engel des Herrn. Das Stundengebetist eine schöne Form des persönlichen und geistlich gemeinsamen Gebetes, die auch im Gotteslob angeboten wird. Hier geht es zu Hilfestellungen und Anregungen für das persönliche Gebet.

 

  1. Eine kirchlicheBeisetzung/Beerdigungkann nur im engsten Familienkreis ohne öffentliche Einladung stattfinden. Am selben Tag kann der Priester bei seiner Messe (ohne Öffentlichkeit, auch ohne Angehörige) diese Messe als Requiem für den Verstorbenen/die Verstorbene feiern, nach der Zeit dieser Einschränkungen sollte dann ein gemeinsames Requiem für alle in dieser Zeit Verstorbenen oder mehrere nachgeholte Requien gefeiert werden.


 

  1. Trauungenkönnten derzeit nur als liturgische Feier des Priesters/Diakons mit Brautleuten und den beiden Trauzeugen stattfinden. Dies bedeutet, dass wohl die allermeisten Trauungen verschoben werden müssen.

 

  1. Taufen könnten ebenfalls nur als Einzeltaufe im engsten Kreis, d.h. mit Täufling, Eltern, Geschwistern und Paten stattfinden. Dies bedeutet, dass wohl die allermeisten Taufen verschoben werden müssen. Eine Nottaufe ist unter den üblichen Bedingungen immer möglich.

 

      8. Erstkommunion- und Firmvorbereitung 2020

          Aufgrund der aktuellen Situation werden alle Termine der Vorbereitung für Erstkommunion und Firmung bis 19.04.2020 abgesagt. Mit Beginn des Schulunterrichts sollen auch die Vorbereitungen wieder aufgenommen werden. Die

          Erstkommunion am 17. Mai und die Firmung am 30. April werden nach heutigem Stand stattfinden.

 

      9. Bezüglich der Beichtmöglichkeitenwurden wir inzwischen darauf hingewiesen, dass wegen der großen Gefahr von Virenübertragungen Beichten im Beichtstuhl nicht möglich sind. Im Notfall können Sie einen Termin mit Ihrem Seelsorger

          vereinbaren.

 

    10. Krankenkommunion ist auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

 

     11. Krankensalbung: Die Krankensalbung für die Sterbenden ist – unter strenger Beachtung der hygienischen Vorschriften – sicherzustellen.

 

     12. Am kommenden Vierten Fastensonntag wird unser Bischof Rudolf Voderholzerder im Internet übertragenen Eucharistie im Dom vorstehen und auch predigen. Täglich wird über www.domradio.deund Radio Horeb die Feier der Messe 

          übertragen. Bitte geben Sie das in der Pfarrei weiter.

 

     13. Für den 5. Fastensonntag möchte sich Bischof Rudolf Voderholzer mit einem Hirtenwort an die Gläubigen richten. Das Hirtenwort wird auf unserer Homepage angeboten.

 

     14. Der Diözesancaritasverband wird auf seiner Internetseite in Kürze einige Ideen veröffentlichen, wie wir in diesen Notzeiten ein Herz und ein Auge für die Schwachen und Schwächsten haben können, damit niemand durchs Raster fällt.

 

     15. Ab sofort hat das Bistum eine Hotline geschaltet, die Sie von Montag bis Freitag, 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr und auch außerhalb dieser Zeiten – allerdings nur eingeschränkt – unter der Rufnummer 0941/597-2000erreichen.
          Bitte stellen Sie uns keine diffizilen medizinischen Fragen. Wenden Sie sich dafür an die verschiedenen Hilfsangebote im Internet, besonders: www.rki.de und www.bzga.de.



     16. Veranstaltungen:

          Tischgruppen, Gruppenstunden, Versammlungen, Parteienverkehr im Pfarrbüro, auch Fortbildungen, Einkehrtage, usw.: Sie sind im Normalfall abzusagen bzw. auf spätere Zeit zu verschieben. Konkret bedeutet dies für uns:

          Die im Pfarrbrief stehende Termine, wie Pfarrfamilienabend, Fastenessen, Projektchorprobe, Krankenkommunion sind auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

          Auch alle regulären Chorproben von Kirchenchor, Männerchor und Chor „DaCapo“ können bis auf Weiteres leider nicht stattfinden!

          Die aktualisierten Termine sind im Pfarrkalender einsehbar.

 

  1. Geburtstagbesuche: Pesönliche Geburtstagsbesuche können zur Zeit leider nicht durchgeführt werden.

 

  1. Das Pfarrbüro unserer Pfarrei Otzing mit Lailling ist bis einschließlich 19. April geschlossen. In dringenden Angelegenheiten wird darum gebeten, eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter zu hinterlassen oder eine E-Mail zu schreiben. Wir bitten dafür um Verständnis.

 

     19. Trotz der ausfallenden Veranstaltungen wollen wir für Sie als Ansprechpartner da sein. Bitte melden Sie sich bei Unsicherheiten, Fragen oder Sorgen (auch weiterhin) bei uns telefonisch. (09931-907157)

 

Liebe Schwestern und Brüder,

Uns fällt dieser Schritt schwer, wir wollen aber auch unseren Beitrag konsequent leisten, um der schnellen Verbreitung der Virus-Infektion Einhalt zu gebieten. Wir wissen nicht, wie lange die Situation andauern wird. Wir wissen nicht, zu welchen weiteren Einschränkungen es möglicherweise noch kommen wird.

Egal was noch kommt, wir bleiben eine große Familie Gottes und eine lebendige Pfarrgemeinde. Wir gehören zusammen. Wir sind verwurzelt in der Hoffnung auf Christus. Keiner von uns ist allein.

Wir sind verbunden mit lieben Menschen in unserer Pfarrgemeinde. Und wir sind verbunden mit Gott, der uns gerade in all den Fragen und Sorgen dieser Tage seine Nähe spüren lassen will.

 

Danke für Ihr Verständnis

Euer Seelsorgeteam

BGR Pfr. Irbeseder, BGR Pfr. Soosai, Pater John

 

Diese Regelungen gelten bis einschließlich 19. April 2020!

 

 

Bildvortrag: Gruppe 60+ schwelgt in Erinnerungen

Am Freitag, den 31. Januar, traf sich die Gruppe 60+ der Pfarrgemeinde Otzing im Pfarr- und Jugendheim zu einem Bildvortrag vom Pfarrgemeinderatsmitglied Leo Pex aus Arndorf mit dem Titel „Wiedersehen mit Altbekannten und Altbekanntem“. Darin zu sehen waren viele Erinnerungen an die früheren Zeiten, festgehalten auf Fotografien. Dabei ergab sich oft das ein oder andere Rätsel, wer oder was auf dem Bild zu sehen ist und so manch einer der Anwesenden konnte sich selbst auf den Bilder wiederfinden. Das Organisationsteam um Pfarrgemeinderätin Anna Arndt bedankte sich bei Pex für den interessanten Vortrag und auch bei allen Besuchern des Treffens, welche im Anschluß noch die Gelegenheit hatten, bei Kaffee und Kuchen – passend zum Bildvortrag – in Erinnerungen zu schwelgen.


Spendenübergabe des Männerchors "Mitanand"

v. l.: BGR Antony Soosai Soosaiah, Monika Beham, Maximilian Frankl, Dagmar Hartmann

 

Beim „Kleinen Otzinger Adventssingen“ des Otzinger Männerchores „Mitanand“ und der Stubnmusi „Mitanand“ am 14. Dezember 2019 in Lailling konnten insgesamt 440 € an Spendengeldern gesammelt werden.

Am vergangenen Freitag wurden diese von Maximilian Frankl, dem Leiter des Männerchores „Mitanand“, an Frau Monika Beham, die Leiterin der Otzinger Kindertagesstätte „Herz Mariä“, und an Frau Dagmar Hartmann, die Rektorin der Otzinger Grundschule, übergeben. Zudem konnte Herr BGR Antony Soosai Soosaiah einen weiteren Teil der Spenden für die Partnergemeinde Bukangara in Uganda und die Hilfsorganisation „Hoffnung für Menschen e.V.“ entgegennehmen.

Alle Begünstigten freuten sich sehr über die Spende in Höhe 110 € für die jeweilige Organisation und bedankten sich herzlich beim Männerchor „Mitanand“, bei der Spendenaktion bedacht worden zu sein. Frau Beham und Frau Hartmann bedankten sich auch stellvertretend für den jeweiligen Elternbeirat.

 

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