„Erlebe mit uns Gottes Haus“ – Glaubenstag für Kinder in Otzing

Der Arbeitskreis Kinder des Pfarrgemeinderates unter der Leitung von Brigitte Strohmaier organisierte am Samstag, den 23. November 2019 einen Glaubenstag für die Kinder zum Thema „Erlebe mit uns Gottes Haus“. Tatkräftige Unterstützung bekam Sie dabei von Claudia Pex, Luisa Ittlinger, Elisabeth Arndt sowie Pia Strohmaier. Pfarrer Antony Soosai freute sich sehr über die Teilnahme von 22 Kindern im Alter von 5 bis 10 Jahren. Bevor man sich auf den Weg zur Kirche machte, sangen die Kinder im Pfarr- und Jugendheim mit Ihren Betreuerinnen noch ein Begrüßungslied. In der Kirche angekommen, wurde den Kindern vieles über das Gotteshaus erklärt. Fragen wie „Was gibt es alles im Altarraum?“, „Warum ist das Gotteshaus immer offen für uns?“, „Warum brennt das ewige Licht?“. Im Anschluss erläuterte ihnen Meßner Georg Pfeffer, welche Aufgaben er in der Kirche erledigt und wofür die Menschen in die Kirche kommen. Die Kinder waren sehr begeistert und stellten ihm viele Fragen dazu, die er mit Freude beantwortete. Zum Schluss sang ihnen Pfeffer, welcher zusätzlich die Aufgabe des Kantors in der Pfarrkirche ausübt, noch ein Kirchenlied. Dann zündete jedes Kind mit großer Begeisterung ein Opferlicht in der Kirche. Im Jugendheim wieder angekommen, gab es für die Kinder Verpflegung für, bevor sie die Gelegenheit hatten, einen Gebetswürfel und eine Kirche zu basteln. Stolz zeigten die Kinder am Ende Pfarrer Soosai ihre Bastelarbeiten, welcher sichtlich begeistert war. Soosai bedankte sich bei den Kindern für die aktive Teilnahme und beim Arbeitskreis Kinder für die ausgezeichnete Organisation. Der Glaubenstag hat den Kindern so gut gefallen, dass sie ihn in absehbarer Zeit wieder besuchen wollen. Das Organisationsteam freute sich über einen gelungenen Glaubenstag und wünschte den Kindern einen guten Nachhauseweg.

Erfolgreiche Benefizveranstaltung für „Hoffnung für Menschen e.V.“

Circa 90 Besucher füllten das Otzinger Pfarr- und Jugendheim am Samstag, den 9. November, um bei Kaffee und Kuchen einen informativen Nachmittag zu verbringen. Der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung hatten die Gemeinde zu einer Benefizveranstaltung zu Gunsten des Vereins „Hoffnung für Menschen e.V “ eingeladen.
Nach der Begrüßung der Gäste durch den Kirchenpfleger Karl Binder, unter ihnen Ruhestandspfarrer aus Lailling BGR Johann Irbeseder, Pfarrer BGR Antony Soosai Soosaiah sowie Pfarrvikar Pater John Subash, stellte Rosi Schmid den Verein vor, dessen Gründung vor 15 Jahren auf eine Initiative des Otzinger Seelsorgers Soosai zurückgeht. Sie berichtete von ihrem Besuch vor Ort, wo sie sich von der Wirksamkeit der Vereinsaktivitäten, der Unterstützung hilfsbedürftiger Witwen und Waisen sowie Menschen mit Behinderungen überzeugen konnte. Meist von den Familien verstoßen, stehen für solche Menschen auch keine staatlichen Hilfen zur Verfügung.
Hilfe zur Selbsthilfe ist hier die Devise des in Weiden in der Oberpfalz ansässigen Vereins, welcher vor allem für Ausbildung der Kinder einerseits und Existenzgründungen bei armen Witwen andererseits seine Mittel einsetzt. Die Veranstaltung in Otzing soll helfen einigen der in den Einrichtungen des Vereins betreuten Kinder den Besuch einer weiterführenden Schule zu ermöglichen.
Schmid verwies noch darauf, dass der Verein rein ehrenamtlich betrieben wird und alle Verwaltungskosten von der Mitgliederbeitrag getragen werden, sodass 100 Prozent der Spenden direkt vor Ort ankommen.
Anschließend leitete Binder über zu seinem Dokumentarfilm über seine Reise nach Island und Grönland. Start und Ende dieser Kreuzfahrt in den Nordatlantik war Bremerhaven.
Zunächst besuchte man auf Island mit Akureyri das wirtschaftliche Zentrum des Nordens. Die Stadt mit ihrer Universität liegt am Ende des mit 65 km längsten und landschaftlich schönsten isländischen Fjordes. Eine Landschaftsfahrt führte die Reisegruppe zum 158m breiten Godafoss-Wasserfall. Fast zwei Tage bei teilweise rauer See dauerte dann die Überfahrt durch die sogenannte Dänemarkstraße nach Ostgrönland, wo man die einzige größere Ansiedlung der Ostküste mit dem Namen Tasiilaq anlief. Der größte Teil der etwa 2.100 Einwohner dort, fast nur Inuit, also Ureinwohner und deren Nachkommen, lebt von Sozialhilfe, da nur im geringen Umfang Arbeitsmöglichkeiten bestehen. Deshalb ziehen junge Leute nach dem mittleren Schulabschluss weg, meist nach Westgrönland oder Dänemark für den Besuch höherer Schulen oder zur Ausbildung, weshalb die Bevölkerung dort stetig abnimmt.
Durch eine der schönsten Wasserstraßen unserer Erde, dem Prins-Christian-Sund mit seinen vielen Wasserfällen und bis ans Wasser reichenden Gletscherzungen wurde die Reise in den Westen von Grönland fortgesetzt, wo man verschiedene Häfen und Ortschaften besuchte und die Erkenntnis gewann, dass dieser Teil von Grönland wirtschaftlich erheblich besser entwickelt und somit auch lebenswerter für die Bewohner ist. Absoluter Höhepunkt war dann der zweitägige Aufenthalt in Ilulissat in der Discobucht, an der Mündung des Eisfjords. Die von einem Gletscher des Inlandseises kalbenden Eismassen mit Höhen bis zu 700 m schwimmen als Eisberge in 12 bis 14 Monaten durch den 40 km langen Fjord und stauen sich an dessen Ende aufgrund der dortigen Untiefe. So entsteht am 8 km breiten Fjordende der vermutlich größte Eisbergfriedhof der Erde. Das schwimmende Eis bedeckt derzeit eine Fläche in der Größe von 66.000 Fußballfeldern und ist die klare Folge der extremen Gletscherschmelze aufgrund der Klimaerwärmung. Binder brachte spektakuläre Filmaufnahmen dieser riesigen Eisfront, aber auch von Walen mit, welche dort auf Futtersuche waren.
Der Wendepunkt der Reise wurde etwa 600 km nördlich des Polarkreises mit der Ortschaft Uumannaq erreicht, deren Bewohner – wie die meisten in den grönländischen Ansiedlungen – von Fisch- und Krabbenfang und deren Verarbeitung leben. Viele Bilder mit blühenden Blumen zeigten, dass der arktische Sommer so weit im Norden trotz seiner Kürze sehr bunt sein kann.
Die grönländische Hauptstadt Nuuk mit ihren 17.600 Einwohnern, 1721 als Kolonie vom norwegischen Pastor Hans Egede gegründet, wurde auf der Rückfahrt besucht, bevor es um das Kap Farvel wieder zurück in Richtung Ost mit einer weiteren Zwischenstation in Island ging. Hier wurde die ergiebigste Heißwasserquelle der Erde besichtigt. 180 Liter kochendes Wasser sprudeln hier jede Sekunde direkt aus dem Lavagestein. Zur Abwechslung fuhr man dann noch mit großen Allradfahrzeugen auf den Rücken des ganz in der Nähe liegenden Gletschers.
Ein weiterer Zwischenstopp auf der Rückreise nach Deutschland führte in den Norden von Schottland und hier unter anderem an den nördlichsten Punkt des britischen Festlandes, bevor die Reisenden wohlbehalten und versorgt mit den außergewöhnlichsten Eindrücken Bremerhaven wieder erreichten.
Mit viel Applaus bedankte sich das Publikum am Ende des Films für diesen Einblick in eine für Mitteleuropäer eher wenig bekannte Gegend dieser Erde. Binder wiederum sprach im Namen von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung seinen Dank für den so zahlreichen Besuch und das große Interesse aus.
Pfarrer Soosai, der von den zahlreiche Teilnehmern und der wunderbaren Organisation begeistert war, bedankte sich abschließend für die Durchführung bei allen Helfern sowie bei den ehrenamtlichen Bäckerinnen für Kuchen und Torten und rief allen großzügigen Spendern ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ zu. Die große Begeisterung von der großherzigen Spende in Höhe von 973,00 Euro war ihm deutlichen ins Gesicht geschrieben. Er versicherte, dass die Spenden zu 100 Prozent direkt vor Ort ankommen um neue Hoffnung, Zukunft und Lebenschancen zu ermöglichen.

Gruppe 60+ informiert sich über Engel

Am Freitag, den 25. Oktober 2019 traf sich im Otzinger Pfarr- und Jugendheim die Gruppe 60+ zu einem Vortrag über Engel. Anna Arndt, die Leiterin des Arbeitskreises der Pfarrgemeinderat begrüßte alle Anwesenden, darunter auch Ruhestandsgeistlicher BGR Johann Irbeseder aus Lailling, Pfarrvikar Pater John Subash und BGR Pfarrer Antony Soosai Soosaiah. Nach dem gemütlichen Teil bei Kaffee und Kuchen wurde den Besuchern die Gelegenheit geboten, über den Vortrag über Engel zu hören.

Referentin war die Plattlingerin Petra Gleißner, Mitglied des Otzinger Kirchenchors sowie der Anbetungsgemeinschaft St. Petrus, informierte über das Thema „Engel – die Boten Gottes“. An zahlreichen Beispielen zeigte Gleißner, dass in der Bibel nicht weniger als 298-mal über Engel berichtet wird, sowohl im Alten als auch im neuen Testament. Engel seien mehr als nur ein Bild für die heilende und liebende Nähe Gottes. Auch für Eltern sei die Vorstellung, dass jedes Kind einen Schutzengel habe, sehr entlastend, meinte die Referentin. „Gerade in überstandenen Lebenskreisen kann man im Nachhinein sehen, wo himmlische Mächte ihre Hände im Spiel hatten“, so Gleißner weiter. Organisatorin Anna Arndt bedankte sich im Namen des Arbeitskreises 60+ bei Frau Gleißner für den interessanten und informativen Vortrag.

Außerdem kündigte Sie an, dass das nächste Treffen der Gruppe 60+ am 6. Dezember 2019 als Nikolausfeier stattfindet. Dabei werde für musikalische Untermalung vom Otzinger Männerchor „Mitanand“ gesorgt.

Lebkuchen für Soldaten in Mali

Am vergangenen Mittwoch trafen sich Frauen der Otzinger Gruppe 60+ zum Lebkuchenbacken. Allerdings handelte es sich dabei nicht um eine übliche „Adventsvorbereitung“. Die Lebkuchen werden nämlich an die in Mali stationierten Soldaten der Bundeswehr als „Weihnachtsgruß aus der Heimat“ gesendet. Ausgehend vom Organisationsteam der Gruppe 60+ um Pfarrgemeinderätin Anna Arndt wird der ehemalige Seelsorger von Otzing, Pfarrer Werner Maria Hess, welcher seit September 2017 Militärpfarrer in Leer/Ostfriesland ist und die dort stationierten Truppen zu ihrem Auslandseinsatz nach Mali begleitet, die Lebkuchen an die Soldaten verteilen.

 

Kirchenmusiker planen Projektchor - Sängerinnen und Sänger gesucht

Die neuen Chorleiter des Kirchen- und Männerchores der Pfarrei St. Laurentius Otzing, Korbinian Huber und Maximilian Frankl sowie der Otzinger Organist Philipp Blenk planen für das Jahr 2020 ein Chorprojekt. Die Motivation für dieses Vorhaben liegt darin, mehr Menschen für das Chorsingen begeistern zu wollen. Wie an vielen anderen Orten, benötigen auch die Otzinger Chöre Verstärkung, um Zukunft die Gottesdienste und kirchlichen Feiern gestalten zu können.

Bei diesem neuen Projektchor könne jeder mitsingen, der will – egal ob mit oder ohne musikalische Erfahrung.

Der Chor soll die Uraufführung der “Missa in honorem Sancti Laurentii”, also der “Messe zu Ehren des heiligen Laurentius” (der hl. Laurentius ist Pfarrpatron von Otzing), übernehmen. Diese Messkomposition wurde vom Otzinger Organisten Philipp Blenk, einem Schüler des Plattlinger Kirchenmusikers, Leiter der Plattlinger Liedertafel sowie des Chorkreises Deggendorf, Stefan Trenner, komponiert.

Der Anlass für dieses Projekt bildet der Festgottesdienst zum 60. Geburtstag und 30. Priesterjubiläum des Otzinger Pfarrers BGR Antony Soosai Soosaiah am 21. Juni 2020.

Wer Interesse an diesem Projekt hat, darf sich herzlich eingeladen fühlen, mitzumachen. Dazu kann man sich über den neuen Internetauftritt der Kirchenmusik in der Pfarrei Otzing, www.kirchenmusik-stlaurentius-otzing.de unter dem Punkt „Projektchor” über dieses Vorhaben informieren. Über das Pfarrbüro Otzing (Tel.: 09931 2459) oder die Email-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kann man sich unverbindlich anmelden – alternativ einfach beim ersten Proben- und Schnuppertag vorbeischauen. Dieser findet am Samstag, den 11. Januar 2020 von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr im Otzinger Pfarr- und Jugendheim statt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Bei Fragen zum Projekt kann man sich auch unter obiger Email-Adresse oder über die Kontaktfdaten auf oben genannter Homepage melden. Alle ohne Internet dürfen sich auch gerne im Pfarrbüro unter 09931 2459 melden.

Als kleines Dankeschön erhält jeder Teilnehmer am Ende des Projekts eine Aufnahme des Gesangs auf CD.

Dementsprechend würden sich die Organisatoren über eine rege Teilnahme freuen.

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