Presseberichte

Mache dich auf und werde Licht - Besinnliche Adventseinstimmung mit Rorate in der Pfarrkirche

Am vergangenen Samstag, den 27. November 2021 startete die Pfarrgemeinde St. Laurentius Otzing mit einer Lichterrorate im Rahmen der Vorabendmesse zum ersten Adventssonntag. Es zelebrierte BGR Antony Soosai zusammen mit Pfarrvikar Sujan Kumar den Gottesdienst in der nur mit Kerzenschein beleuchteten Pfarrkirche mit dem Thema: „Mach dich auf und werde Licht“. Die Gestaltung wurde von Mitgliedern des Arbeitskreises „Junge Erwachsene“ unter der Leitung von Andreas Abel übernommen. Pfr. Soosai begrüße alle Anwesenden und sagte: „Mit Jesus das Licht der Welt, hat Gott ein wunderbares Licht für uns angezündet. Wenn wir unser Herz für Jesus öffnen, dann werden wir erfüllt, erleuchtet, befähigt von dem Licht, Licht für die Welt und in der Welt zu sein. Wenn es uns gelingt, die Not unserer Mitmenschen zu sehen und sie zu lindern versuchen, dann werden wir sowohl zum Licht als auch glaubwürdig. Damit können wir alle dabei mithelfen, sein Licht auszubreiten.“

Licht der Hoffnung entzündet

Dann trug man zur Entzündung der ersten Kerze, die „Hoffnung“ heißt am Adventskranz, der zuvor von den Priestern gesegnet wurde, einige besinnliche Verse sowie das beliebte Adventslied „Wir sagen euch an, den lieben Advent“, begleitet von den hiesigen Kirchenmusikern Christina Jokisch (Querflöte) und Philipp Blenk (Orgel), vor.

Besinnliche Verse

Anstelle der Predigt trugen die „Junge Erwachsene“ besinnliche, adventliche Texte über Erwartung, Wachsamkeit, Stille, Gebet und Achtsamkeit vor. Sie luden die Gottesdienstteilnehmer ein, sich nachdenklicher Fragen wie: „Was erwarte ich eigentlich von diesem Leben? Worauf hoffe ich, worauf warte ich?, zu stellen. Die Adventszeit ist sowohl eine Zeit des zur Ruhe Kommens als auch des Betens. So sollen wir uns selbst spirituelle Pausen schenken nach dem Beispiel Jesu, der sich regelmäßig in die Stille zurückgezogen hat um zu beten.

Taten der Nächstenliebe

Als praktische Tipps für die Vorbereitung auf das Kommen des Herrn, sagten die „Junge Erwachsene“: „Wir sollen ein Licht der Freude entzünden, wo Sorgen und Kummer sich breit machen. Licht der Freundschaft entzünden, wo Hass und Feindschaft herrschen. Licht des Glaubens entzünden, wo Unglauben und Sinnlosigkeit stärker werden und ein Licht der Hoffnung entzünden, wo Krankheit und Dunkelheit existieren. Dadurch manche Dunkelheit erhellen und unsere Welt ein bisschen menschlicher und heller machen.“ Diese und weitere inspirierende Verse sollen die Gottesdienstbesucher zu Taten der Nächstenliebe überzeugen. Untermalt wurde dies von Orgel und Querflöte.

Am Ende des besinnlichen Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Soosai bei allen Beteiligten für die gute Organisation, das gute Gelingen des Gottesdienstes und wünschte allen Besuchern einen gesegneten und besinnlichen Start in die Adventszeit.

Mit großer Freude nimmt die Pfarrei Otzing vier neue Ministranten auf!

Am Sonntag, den 07. November 2021 feierte die Pfarrei Otzing die Aufnahme von vier neuen Ministranten, Anna Schönke Josef Kiermeier, Maximilian Kiermaier und Maximilian Meyer, in den Dienst am Altar in einem feierlichen Gottesdienst. BGR Pfarrer Antony Soosai, der die Heilige Messe zusammen mit Pfarrvikar Kumar mit dem Thema: “In Freundschaft mit Jesus leben und dienen“, zelebrierte, begrüßte in diesem Sinne alle Gottesdienstteilnehmer, insbesondere die vier neuen Ministranten mit ihren Familien zu diesem Festgottesdient, der von der Organisten Angela Renner und dem Kantor Georg Pfeffer musikalisch gestaltet wurde.

„Es sei ein großer Tag für die Pfarrgemeinde Otzing, da die Kinder ihren Ministrantendienst in Freundschaft mit Jesus begingen. Es ist sowohl eine große Ehre als auch eine Würde, Freunde Jesu zu sein und daraus Früchte der Liebe, der Gerechtigkeit, der Barmherzigkeit und des Friends zu tragen und durchscheinend zu werden wie ein Buntglasfenster, für das Licht Gottes, das durch uns leuchtet. Durch ihren Ministrantendienst strahlen unsere Ministranten etwas aus von der Liebe Gottes, die in ihnen lebendig ist“, so Soosai in seiner Einleitung. „Jesus liebt euch in besonderer Weise, weil auch ihr seine Freundschaft annimmt und als Zeichen dafür bereit seid am Altar zu dienen zum Wohl der Mitmenschen und zur Ehre Gottes,“ richtete er in seiner Predigt direkt an die neuen Ministranten.
Im Anschluss an die kurze Predigt befragten die Oberministranten Isabel Hilmer und Dominic Matysek, die neuen Messdiener auf ihre Bereitschaft und hießen sie herzlich willkommen im Kreis der Ministranten. Auch Kilian Apfelbeck, der in seiner Funktion als Mitglied des Pfarrgemeinderates Leiter des Arbeitskreis Ministranten ist, begrüßte die Neuen im Namen des Pfarrgemeinderates und zeigte sich erfreut, dass vier junge Menschen bereit wären, am Altar des Herrn zu dienen und schenkte jeweils ein Geschenk als Zeichen der Freude und Dankbarkeit der Pfarrfamilie Otzing.

Am Ende der Eucharistiefeier bedankte sich Soosai bei den neuen Ministranten für ihre Bereitschaft. Außerdem bedankte er sich bei allen an der Organisation dieses Gottesdienstes beteiligten Arbeitskreisen und Personen, besonders aber auch dem Messner, Liturgieausschuss, die Organistin und Kantor für ihre großherzige Unterstützung. Die neuen Ministranten mit Ihren Eltern und Geschwister, das Organisationsteam freuten sich über den gut gelungenen und feierlichen Festgottesdienst.

"Was bedeutet Maria für unseren Glauben heute?" – Festgottesdienst zum Fatimatag

Am vergangenen Freitag, den 13. August 2021 fand in der Otzinger Pfarrkirche St. Laurentius ein festlicher Gottesdienst in Gedenken an die Marienerscheinungen im portugiesischen Fatima statt, die traditionellerweise in Otzing monatlich von Mai bis Oktober begangen werden. Als Hauptzelebrant und Festprediger für diese Festmesse, die durch eine kleine Besetzung des Otzinger Kirchenchores unter der Leitung von Korbinian Huber und Angela Renner musikalisch gestaltet wurde, hatten Pfarrer BGR Antony Soosai und der neue Otzinger Pfarrvikar Sujan Kumar Pfarrer James Arockiasamy Adaikkalam aus der Regensburger Pfarrei Hl. Geist eingeladen. In seiner Predigt erörtete er die Frage „Was bedeutet Maria für unseren Glauben heute?“. So sei Maria als ein einfaches Mädchen ein Teil des Heilsplans Gottes für die Welt und Zeichen der Hoffnung und des Trostes für die Menschen wurde, weil sie sich für den Plan Gottes offen zeigte. Maria mache uns dadurch Mut, die Probleme des täglichen Lebens mit Elan anzugehen und ihnen tapfer standzuhalten, weil wir eine Zukunft in Gott hätten.

Am Ende seiner Predigt trug Adaikkalam noch ein Marienlied in seiner Muttersprache vor, welches vom Otzinger Seelsorger Antony Soosai gedichtet und komponiert wurde.

Da die eucharistische Lichterprozession coronabedingt nicht wie gewohnt mit dem Volk durch den Ort ziehen konnte, fand diese schlicht in der Pfarrkirche statt.

Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Soosai bei seinem Gast für sein Kommen und sein Predigen sowie bei allen Beteiligten, die den (pandemiekonformen) feierlichen Rahmen für diesen Festgottesdienst ermöglichten.

Der nächste Fatimatag wird am Montag, den 13. September in Otzing begangen.

Gut besuchtes Treffen der Gruppe 60+

Am Nachmittag des vergangenen Freitag, den 13. August 2021 fand im Garten hinter dem Jugendheim Otzing das erste Treffen der Gruppe 60+ nach anderhalb Jahren statt. Coronabedingt konnten die eigentlich regelmäßigen Veranstaltungen der Gruppe 60+ des Pfarrgemeinderates nicht stattfinden. Umso größer war die Freude der Organisatoren, Pfarrgemeinderätin Anna Arndt mit ihrem Ausschuss sowie Gemeinderätin und Seniorenbeauftragte der Gemeinde Corinna Leeb. Die Organisatoren freuten sich, insgesamt 30 interessierte Besucherinnen und Besucher – allesamt nachweislich geimpft, getestet oder genesen – zu Kaffee und Kuchen begrüßen zu dürften.

Für musikalische Einlagen sorgten die Geschwister Christina und Sabine Abel aus Haunersdorf mit dem Akkordeon. Unter den Gästen befand sich auch Ortspfarrer Antony Soosai, der die Kooperation des Arbeitskreises 60+ des Otzinger Pfarrgemeinderates mit der Seniorenbeauftragte der politischen Gemeinde initiierte, bedankte sich für die tolle Organisation bei Arndt und Leeb mit ihrem Team sowie Bürgermeister Schmid, der dies mitermöglichte. Die Gemeinde, die als offizieller Veranstalter fungierte, und die Pfarrgemeinde hätten eine hervoragende Zusammenarbeit an den Tag gelegt.

Er kündigte zudem künftig weitere Zusammenarbeit an, wie zum Beispiel die Organisation von Tagesausflügen oder Treffen, wie sie bereits in der Vergangenheit bei 60+ stattfanden. Soosai nutzte seine Ansprache außerdem dafür, den Anwesenden seinen neuen “Lehrling” Pfarrvikar Kumar vorzustellen. Dieser stammt wie Soosai aus Indien und wird die kommenden zwei Jahre in der Pfarrei St. Laurentius verbringen, um die deutsche Sprache zu erlernen und die Kultur kennenzulernen, bevor er eine neue Stelle antritt.

Verabschiedung Pater John – Abschiedsworte auf Bayerisch

Gleich drei feierliche Anlässe gab es am Sonntag in der Pfarrgemeinde Otzing: das Patrozinium der Pfarrkirche St. Laurentius, das Bruderschaftsfest und die Verabschiedung des beliebten Pfarrvikars Pater John Subash Vincent.

Zahlreich waren die Mitglieder der Pfarrgemeinde zum festlichen Gottesdienst gekommen, den der Kirchenchor unter Leitung von Korbinian Huber musikalisch umrahmte.

Im Mittelpunkt stand Pfarrvikar Pater John, der seit September 2019 in der Pfarrei Otzing eingesetzt war und der durch seine herzliche und offene Art von den Pfarrangehörigen sehr geschätzt wurde. Er wurde nun verabschiedet. Sein Weg führt ihn ab September in die Pfarrei Neukirchen zu St. Christoph in der Oberpfalz, dorthin, wo Pfarrer Antony Soosai tätig war, bevor er nach Otzing kam.

Im Anschluss an den festlichen Gottesdienst, den Pfarrer Antony Soosai zusammen mit Pater John, BGR Johann Irberseder und dem künftigen Otzinger Pfarrvikar Sujan Kumar Devanesan Maria Rose zelebrierte, konnten die Pfarrangehörigen an der Mariensäule Pater John persönlich verabschieden.

Ein großes Abschiedsfest musste pandemiebedingt leider entfallen. Dennoch wurden Pater John Ehre und lobende Abschiedsworte zuteil: gleich zu Beginn des Gottesdienstes überbrachten die Ministranten auch stellvertretend für die Firmlinge, die Pater John betreut hatte, Sonnenblumen und gute Wünsche. Pfarrer Soosai verglich Pater John mit einer „brennenden Kerze“ und lobte ihn als hilfsbereiten und engagierten, zum Freund gewordenen Mitbruder. Er verabschiedete ihn mit dem Zitat „Begleitest du deinen Freund auch tausend Meilen weit, einmal ist es Zeit, Abschied zu nehmen“ und sagte „Alles Gute und vergelts Gott!“

Auch Pfarrgemeinderats-Sprecherin Regina Drexler, Kirchenpfleger Karl Binder und Bürgermeister Johannes Schmid verabschieden Pater John mit guten Wünschen, Dank und Geschenken. Die Mitglieder des Frauen- und Müttervereins überreichten Rosen zum Abschied.

In bestem Bayrisch formulierte Pater John seine Abschiedsrede. Er begann mit der humorigen Erkenntnis, dass er gelernt habe, dass „in Bayern die Bratwurst lang, das Bier kühl und die Kirche kurz“ sein müsse. Er dankte unter anderem Pfarrer Antony Soosai, seinem „Freund und Bruder“ und Mitbruder BGR Johann Irberseder, von denen er viel lernen konnte, aber auch Mesner „Schos“ der „immer da war“. Gerne erinnere er sich an die Begegnungen und Erlebnisse in Otzing, so der offene und immer lächelnde Pater John. „Schee wars“ resümierten Pater John und Pfarrer Soosai die vergangenen beiden Jahre aber auch den feierlichen Gottesdienst.

(Bericht und Fotos: S. Göschl)

v.l.n.r: Bgm. Johannes Schmid, Pfarrer BGR Antony Soosai, Pfarrvikar Sujan Kumar, Pfarrvikar Pater John Subash, Ruhestandspriester BGR Johann Irberseder, Kirchenpleger Karl Binder, PGR-Sprecherin Regina Drexler

 

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