Fronleichnam

„Jesus, das Brot des Lebens ist, immer bei und mit uns“
Pfarrfamilie Otzing feiert das Hochfest „ Fronleichnam!
Am 60. Tag nach Ostern – am zweiten Donnerstag nach Pfingsten- begeht die katholische Kirche Fronleichnam, das „Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi“. Trotz des schlechten Wetters wurde in der Pfarrfamilie Otzing St. Laurentius, das Hochfest des Leibes und Blutes Christi-Fronleichnam, am Donnerstag den 30. 06. 2024 gefeiert. Bereits um 08.00 Uhr feierte BGR. Pfr. Soosai ein Hochamt, das der Kirchenchor unter der Leitung von Herrn Korbinian Huber musikalisch mitgestaltete. Pfr. Soosai begrüßte alle Teilnehmer des Gottesdienstes, besonders die Kirchenverwaltung, den Pfarrgemeinderat, Gemeinderat, alle Vereine, Verbände, Behörden, die Erstkommunikanten mit ihren Eltern, Ministranten und Ministrantinnen, den Kirchenchor und die Festgäste und fügte hinzu, dass Fronleichnam ein Hochfest unseres Glaubens ist! „In den Gestalten von Brot und Wein, will Jesus uns Nahrung auf dem Pilgerweg unseres Lebens sein. Mehr noch: In der heiligen Kommunion will er, dass wir ganz mit ihm eins werden und gleichsam in ihn hinein verwandelt werden“, erklärte er weiter.
In seiner Festpredigt bekräftige Pfr. Soosai, dass Jesus immer ganz nahe bei uns sein will. Anhand des Evangeliums sagte er: „die Situation damals war bedrückend: Jesus wusste, dass er sterben würde. Er wollte den Jüngern etwas hinterlassen, das ihnen Kraft und Hoffnung vermitteln sollte, ihre Lähmung zu überwinden und auf dem Weg des Lebens zu bleiben. So schenkte er ihnen seine Gegenwart im Zeichen des Mahles. Auch unsere Situation heute ist vielfach von Bedrückung, von Angst und Sorge gekennzeichnet. Genau wie die Jünger damals bedürfen auch wir heute seiner Gegenwart, um Kraft zu schöpfen und Zuversicht zu finden. In der heiligen Eucharistie ist er für uns immer da. Auf seine Liebe, Fürsorge, Nähe und Begleitung können wir uns immer verlassen, auch wenn wir es nicht immer spüren.“ Anschließend
lud er die Gläubigen mit dem Zitat der heiligen Mutter Teresa: „Jesus hat sich selbst zum Brot des Lebens gemacht, um uns leben zu geben. Nacht und Tag ist er da. Wenn du wirklich in der Liebe wachsen willst, dann kehre zurück zur Eucharistie, kehre zurück zur Anbetung.“

Nach dem festlichen Hochamt führte der Prozessionsweg zu den vier Altären in der Kirche. Bevor die Prozession begann erklärte Pfr. Soosai: „Heute tragen wir Jesus, den König der Könige zwar nicht durch die Straßen unserer Gemeinde, aber stellvertretend in unsere Kirche, weil wir davon überzeugt sind, dass Jesus wirklich unter uns ist und dass wir mit Christus unterwegs sind“.
An jedem Altar wurde ein Evangelium vorgetragen, an das sich Lobpreis und Fürbitten anschlossen. Dabei wurde für „Kirche und das Christentum“, „Staat und Gesellschaft“, die „Schöpfung“ und die „Gemeinschaft der Menschen“ gebetet.
Pfr. Soosai zeigte seine Begeisterung und bedankte sich bei allen Mitwirkenden, insbesondere bei allen, die an der Vorbereitung und Durchführung des Hochfestes beteiligt waren. Mit dem feierlichen Te Deum wurde der kirchliche Teil in der Pfarrkirche beendet.
Anschließend traf man sich zu einem Umtrunk im Pfarr -und Jugendheim Otzing.  Dort wurde vom Arbeitskreis der „Feste und Feiern“ des Pfarrgemeinderates für das leibliche Wohl gesorgt. Alle Beteiligten waren sehr begeistert und genossen die Glaubensgemeinschaft!