Selig die, Frieden stiften!“
Die Otzinger Jugendlichen beten den Kreuzweg des Friedens
für den Frieden in der Welt“
Im Angesicht der Gewalt, Kriege, Terroranschläge, Hunger und Not, haben die Otzinger Jugendlichen (Mitglieder der Katholischen Landjugend Bewegung-KLJB) gemeinsam mit der Pfarrgemeinde den Kreuzweg des Friedens in der Pfarrkirche St. Laurentius Otzing gebetet.
Mit dem Lied „Gib uns Frieden jeden Tag“ begann der Kreuzweg. BGR Pfr. Soosai freute sich sehr, dass so viele der Einladung gefolgt sind und begrüßte alle recht herzlich, ganz besonders die Mitglieder der KLJB unter der Leitung von Gabriel Degenhardt.
In seiner Einführung sagte Pfr. Soosai: „Wie nie zuvor steht unsere Welt im Zeichen des Terrors und Krieges. In der ganzen Welt werden viele Menschen gequält und verfolgt. Viele hungern oder sind einsam und verlassen. Terror, Krieg, Hass, Hunger, Einsamkeit, Verlassenheit sind Niederlagen der Menschheit. Sie sollen nach Gottes willen nicht sein, denn Jesus ist gekommen, dass “wir Leben haben und es in Fülle haben.” Darüber hinaus hat Jesus jene selig gesprochen und Kinder Gottes genannt, die für Frieden wirken. Lasset uns nun beten, dass er uns die Bereitschaft gibt, immer und überall für die Gerechtigkeit einzutreten, die allein wahren Frieden sichert, dass er jeden von uns als Werkzeuge seines Friedens macht“.
„Dass wir bereit sind, Frieden zu stiften, zünden wir eine Friedenskerze an und beten den Kreuzweg des Friedens“, lud Pfr. Soosai die Teilnehmer ein. Eine Friedens-Kerze wurde angezündet und auf den Altar gestellt. „Das Kreuz ist ein Zeichen des Leidens von jedem Menschen, der in Ungerechtigkeit und Unfrieden leben muss, aber Jesus verwandelt das Kreuz in ein Kreuz der Versöhnung, des Friedens, der Liebe und des Lebens und schenkt uns einen Ausweg, einen Weg zu Gerechtigkeit und Frieden“, ermutigte BGR Soosai und lud alle ein für ein gemeinsames Gebet: „Gott des Friedens, schenke Hoffnung und Frieden allen, die unter Krieg Gewalt und Ungerechtigkeit leiden. Schenke uns deinen Frieden und lass uns Friedensstifter sein.“
Mit einem Holzkreuz des Friedens gingen die Jugendlichen in die jeweiligen Stationen und betrachteten mit den Teilnehmern, was Jesus, aus Liebe und zu uns, auf sich genommen hat.
Am Ende des Friedens Kreuzweges, bedankte sich BGR. Pfr. Soosai bei den Jugendlichen für die würdige Mitgestaltung des Friedens Kreuzweges. „ Wir sind berufen nicht Krieg zu führen, sondern Frieden zu stiften, bestätigte Pfr. Soosai und lud alle ein den Friedensgebet des heiligen Franz von Assisi, „Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens“, gemeinsam zu beten.
Die Jugendlichen, die Kreuzweg-Besucher, so wie Pfr. Soosai und Pfarrvikar Peter waren alle sehr begeistert über den berührenden Friedenskreuzweg!
