Der Arbeitskreis 60+ lud am Freitag, 27. März, zu einem rundum gelungenen und herzlichen Nachmittag ins Jugendheim in Otzing ein. Trotz kühler Temperaturen ließ sich die gute Stimmung nicht trüben: Rund 50 Gäste kamen zusammen, um bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen Gemeinschaft zu erleben und sich zugleich über ein wichtiges Thema zu informieren.
Unter dem Motto „Hausnotruf – beruhigt und sicher zu Hause leben“ hatte der Arbeitskreis eine ebenso informative wie praxisnahe Veranstaltung organisiert. Als Referenten waren Frau Melanie Müller und Herr Josef Damböck von der Caritas zu Gast, die mit viel Engagement und Einfühlungsvermögen über die Möglichkeiten moderner Hausnotrufsysteme berichteten.
Herzlich begrüßt wurden die Besucher von Rosi Schmid mit ihrem Team, der Beauftragten des Arbeitskreises 60+. Besonders freute sie sich, unter den Gästen Pfarrer Antony Soossai, Kirchenpfleger Bernhard Jokisch, zahlreiche Vereinsvorstände mit ihren Abgeordneten willkommen heißen zu dürfen.
Mit großer Fachkenntnis und verständlich erklärten die Referenten die Funktionsweise des Hausnotrufs, der seit über 30 Jahren von der Caritas angeboten wird. Dabei wurde schnell deutlich, wie viel Sicherheit diese Technik im Alltag geben kann. Ob zu Hause oder unterwegs – per Knopfdruck kann jederzeit Hilfe gerufen werden. Die Verbindung zur Notrufzentrale in Freiburg, die rund um die Uhr erreichbar ist, sorgt für ein beruhigendes Gefühl der Geborgenheit.
Besonders beeindruckte die Gäste, wie sensibel und zuverlässig die Geräte arbeiten: Selbst leise Hilferufe können erkannt werden. Auch bei Stromausfall bleibt das System dank Akku mehrere Tage funktionsfähig und wählt automatisch das beste verfügbare Netz. Moderne Zusatzfunktionen wie GPS-Ortung erweitern die Möglichkeiten zusätzlich, etwa für Menschen, die auch unterwegs auf Sicherheit angewiesen sind.
Mit großem Interesse verfolgten die Besucher die praktische Vorführung. Ein echtes Hausnotrufgerät wurde im Raum installiert und konnte direkt getestet werden. Sogar außerhalb des Jugendheims – bis hin zum Kriegerdenkmal – funktionierte der Notruf einwandfrei. Auch die handlichen, wasserdichten Notrufsender, die als Armband oder Kette getragen werden können, stießen auf großes Interesse.
Neben der Technik kam auch die menschliche Seite nicht zu kurz: Die Referenten betonten, dass im Notfall vertraute Personen wie Angehörige, Nachbarn oder Pflegedienste eingebunden werden. So bleibt die gewohnte Umgebung erhalten und ein möglichst selbstständiges Leben weiterhin möglich.
Zum Abschluss bedankte sich Rosi Schmidt herzlich bei allen Gästen für ihr Kommen sowie bei den fleißigen Kuchenbäckerinnen und -bäckern. Als kleines Zeichen der Wertschätzung erhielten die Referenten Geschenkkörbe vom Bioladen Apfelbeck aus Kleinweichs.
Die Besucher gingen gut informiert, sichtlich zufrieden und in bester Stimmung nach Hause. Ein Nachmittag, der nicht nur Wissen vermittelte, sondern auch Gemeinschaft spürbar machte – und vielen ein Stück mehr Sicherheit für den Alltag gab.
Nächste Veranstaltung: Das Präventions-Kabarett „Net mit mir!“ mit der Kabarettgröße Tom Bauer, ist am Sonntag, den 19.April, Beginn um 16 Uhr, Einlass 15.30 Uhr in der Mehrzweckhalle in Otzing. Eintritt ist frei. Reservierungen sind nicht möglich. Die gesamte Bevölkerung von nah und fern ist hierzu recht herzlich eingeladen. Es werden nur Getränke angeboten. Auf Ihr Kommen freut sich das Team vom AK 60+.

