„Liebet einander“
Bei bestem Wetter feierte die Pfarrfamilie Otzing ein würdevolles Patrozinium und Bruderschaftsfest
Bei wunderschönem Wetter wurde am vergangenen Sonntag in der Pfarrfamilie Otzing das Patrozinium und das Bruderschaftsfest festlich gefeiert. Bereits um 09.30 Uhr feierten Pfarrer Vincent als Hauptzelebrant und BGR-Pfarrer Antony Soosai und Pater Josef als Konzelebranten ein Hochamt, das der Kirchenchor unter der Leitung von Herrn Korbinian Huber, musikalisch mitgestaltete. Pfarrer Soosai begrüßte alle Teilnehmer des Festgottesdienstes, besonders Pfarrer Vincent, Pater Josef, alle Mitglieder der Bruderschaft vom guten Tod, die Kirchenverwaltung, den Pfarrgemeinderat, Gemeinderat, alle Vereine, Verbände, Behörden, Ministranten und Ministrantinnen, den Kirchenchor und die Festgäste.
In seiner Einführung fügte Pfarrer Soosai hinzu, dass die glühende Liebe und das Vertrauen zu Jesus, dem heiligen Diakon Laurentius, unserem Pfarrpatron, die Kraft gegeben hat, Gott und den Armen treu zu dienen und furchtlos für Jesus zu sterben und dadurch das ewige Leben zu gewinnen. „Wir wollen jetzt in dieser Eucharistiefeier Gott unseren Schöpfer und Herrn in seinem Heiligtum loben und preisen für alles, was er uns, durch unseren Pfarrpatron den heiligen Laurentius, geschenkt hat. Wir haben wirklich auch das Glück, dass sich viele von ihrem Glauben begeistern, für das Wohl unserer Pfarrgemeinde ehrenamtlich engagieren, viel Zeit aufbringen und ihre Fähigkeiten einsetzen, dass unsere Pfarrgemeinde Otzing auch weiterhin eine große Familie Gottes und eine lebendige Pfarrei bleibt. Heute denken wir in Dankbarkeit an diese wunderbaren Menschen und beten für sie. Schön, dass es Sie gibt“, strahlte Pfarrer Soosai.
In seiner Festpredigt bekräftige BGR Soosai, dass die Aufforderung im heutigen Evangelium „Liebt einander“ eine Einladung Jesu ist, über den Zusammenhang von Gottesliebe und Nächstenliebe nachzudenken. „Der Schwerpunkt des Wirkens unseres Pfarrpatrons, dem hl. Diakon Laurentius, galt den Armen und Kranken. Durch seine Liebe zu ihnen hat er sich zu seiner Zeit einen besonderen Ruf erworben. Die diakonische, caritative Aufgabe des Christen ist es, der Ehre Gottes und dem Wohl und Heil der Menschen zu dienen. Helfen heißt nicht nur Geld spenden, sondern den Einsamen und Alleingelassenen Zeit und Zuwendung schenken. Gutes säen heißt auch, sich herzlich freuen an den Geboten des Herrn, vor allem am Hauptgebot der Gottes- und Nächstenliebe, täglich zu praktizieren. Der heilige Laurentius hat uns vorgelebt, wie das geht, da zu sein für die Menschen, die in Not sind, die einen brauchen. Laurentius heißt „der mit dem Kranz Geschmückte.“ – Unser Pfarrpatron hat von Gott für sein den Armen dienendes Leben, den Siegeskranz empfangen. Lasst uns wie unser Pfarrpatron, der hl. Laurentius, zur Ehre Gottes und zum Wohl und Heil unserer Mitmenschen leben und dienen, erklärte er.
Nach dem festlichen Hochamt führte der Prozessionsweg vorbei an geschmückten Häusern und Zäunen zu dem Altar an der Mariensäule. Bevor die Prozession begann erklärte Pfarrer Soosai: „Heute tragen wir Christus, der in der Gestalt des Brotes gegenwärtig ist, durch die Straßen unserer Gemeinde. Wir vertrauen diese Straßen, diese Häuser – unser tägliches Leben – seiner Güte an. Mögen unsere Straßen Jesu Wege sein! Mögen unsere Häuser, Häuser für ihn und mit ihm sein! Möge unser tägliches Leben durchdrungen sein von seiner Gegenwart.“
An dem Altar wurde ein Evangelium vorgetragen, an das sich Lobpreis und Fürbitten anschlossen. Anschließend wurde der eucharistische Segen gespendet.
Mit einem Herzlichen Vergelt´s Gott zeigte Pfarrer Soosai seine Begeisterung und bedankte sich bei allen Mitwirkenden, insbesondere bei allen, die an der Vorbereitung und Durchführung des Hochfestes beteiligt waren. Mit dem feierlichen Te Deum wurde der kirchliche Teil in der Pfarrkirche beendet.
Anschließend traf man sich zu einem Umtrunk im Pfarr -und Jugendheim Otzing. Dort wurde vom Arbeitskreis der „Feste und Feiern“ des Pfarrgemeinderates unter der Leitung von Herrn Leo Pex für das leibliche Wohl gesorgt. Alle Beteiligten waren sehr begeistert und genossen die Glaubensgemeinschaft.





