Feierliche Erstkommunion

Liebe Pfarrgemeinde!

Am Sonntag, den 20. Juni war für uns alle in unserer Pfarrfamilie Otzing, besonders für die lieben Erstkommunikanten mit ihren Familien, Paten und Verwandten ein großer Tag der Freude und Dankbarkeit. Ein Jahr lang haben sich die Erstkommunikanten und Familien auf diesen großen Tag Mit „Fürchtet euch nicht! Ich bin bei euch!“ vorbereitet, um Jesus, das Brot des Lebens erstmals zu empfangen. Die Corona-Pandemie hat zwar unser soziales und religiöses Leben stark eingeschränkt und wir mussten auf vieles leider verzichten. Trotzdem sind wir Schritt für Schritt mit großer Zuversicht und Geduld weitergegangen und haben unser Ziel doch erreicht. In einem feierlichen Gottesdienst haben unsere Erstkommunikanten Jesus, den guten Freund und Herrn, im Zeichen des Brotes das erste Mal in ihrem Herzen empfangen. Jesus ist sowohl unser Herr als auch unser guter Bruder und Freund. Er liebt uns und schenkt uns seine Nähe und Geborgenheit. Besonders in der hl. Kommunion ist er uns ganz nah und wir sind mit ihm ganz eng verbunden.

Ein Vergelt’s Gott den Musikern unter der Leitung von Frau Angela Renner für die wunderschönen Gesänge und herrliche musikalische Umrahmung, Frau Sendner für die gute Vorbereitung im Religionsunterricht, dem Lehrerkollegium für die großartige Unterstützung, unserem lieben Pater John für die außerschulische Vorbereitung, dem Liturgieausschuss des Pfarrgemeinderates unter der Leitung von Frau Margarete Ebner für die Vorbereitung und Durchführung, Herrn Georg Pfeffer und Team für den Mesnerdienst und das Schmücken der Kirche, Frau Helga Abel für das Zieren der Kirchbänke, den Ministrantinnen und Ministranten für den Altardienst, den Helfern des Hygiene- und Aufsichtsdienstes Claudia Pex, Brigitte Strohmeier, Regina Drexler, Gudrun Fröschl und allen, die beim Gottesdienst mitgeholfen haben. Für das Fotographien während des Gottesdienstes danke ich Frau Bettina Mittemeier. Ebenso danke ich Frau Sabine Göschl für den wunderschönen Bericht in der Zeitung.

Mein besonderer Dank gilt natürlich unseren lieben Erstkommunikanten, die so andächtig und schön den Festgottesdienst mitgestaltet haben. Den lieben Eltern für die Mithilfe, Geduld, das Verständnis und stetige Unterstützung während der Vorbereitungszeit, besonders auch beim Festgottesdienst und der Dankandacht.

Die Verheißung Jesu Christi „Fürchtet euch nicht! Ich bin bei euch!“ lässt uns in der Hoffnung vorangehen und darauf vertrauen, dass es einen gibt, der uns liebt und nicht im Stich lässt, der bei uns ist, mit uns geht, uns versteht, uns den Weg weist und uns Mut macht zum Leben. Er nährt uns. Er stärkt uns. Keiner von uns ist allein. Darum brauchen wir keine Angst haben, sondern können durch die Kraft unseres Glaubens, des Gebetes und der Liebe mit dieser Hoffnung und Zuversicht leben.

In diesem Sinne wünschen wir unseren lieben Erstkommunikanten und ihren Familien, auch im Namen unserer ganzen Pfarrgemeinde, alles erdenklich Gute und viel Freude in der Freundschaft mit Jesus, vor allem Gesundheit und Gottes Segen.

Bleiben wir durch die Gnade Gottes mit Jesus und miteinander auch weiterhin eine große Familie Gottes und eine lebendige Pfarrfamilie!

 


Pfarrer BGR Antony Soosai Soosaiah

„Fürchtet euch nicht! Ich bin bei Euch“ -- Die Erstkommunikanten der Pfarrei Otzing stellen sich vor!

Am Sonntag, den 28. Februar um 09:30 Uhr feierte die Pfarrei Otzing im Rahmen des 2. Fastensonntagsgottesdienstes in der Pfarrkirche, die Vorstellung der 9 Erstkommunikanten mit dem Leitwort: „Fürchtet euch nicht! Ich bin bei Euch!“ Wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie war es den Erstkommunikanten allerdings nicht möglich, den Tag groß zu feiern. So verblieb es in diesem Jahr bei einer einfachen Feier. „Heute ist ein besonderer Tag für Euch liebe Erstkommunikanten, denn ihr stellt euch unserer Pfarrgemeinde vor. Euch wollen wir in der Gemeinschaft der Kirche, besonders in unserer Pfarrfamilie, ein Zuhause schaffen, in dem Ihr euch geborgen und wohlfühlen könnt und zum Glauben an den liebenden Gott führen.“, sicherte Pfr. Soosai in seiner Begrüßung zu. „Das Leitwort „Fürchtet euch nicht! Ich bin bei euch!“ soll uns, besonders euch, liebe Erstkommunikanten, das ganze Leben begleiten und Kraft schenken in der Nachfolge Jesu. Jesus lädt uns zur Freundschaft mit ihm ein. Ihr, liebe Erstkommunikanten bereitet euch in besonderer Weise vor, dieser Einladung Jesu zu folgen“, sagte er weiter und wünschte den Erstkommunikanten viel Freude in der Freundschaft mit Jesus.

Pfr. Soosai nahm die Gelegenheit wahr, um auch den Eltern, Paten und der Religionslehrerin, für die Mithilfe in der Vorbereitungszeit zu danken. Dazu ermutigte er auch die Eltern und Paten diese jungen Christen im Glauben zu unterstützen durch ihr Gebet und vor allem durch ihr gelebtes Christsein.

Nach dem Evangelium, stellten sich die Erstkommunikanten mit großer Freude der Pfarrgemeinde mit jeweils einem Jesus-Satz wie: „Jesus ist mein Freund und Bruder, Jesus ist mein Wegbegleiter, Jesus ist mein Vorbild!“ vor. Nach dem Glaubensbekenntnis brachten sie auch die Fürbitten vor Gott und mit einem Meditationstext machten sie auf die Gegenwart Gottes aufmerksam.

Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfr. Soosai bei allen Beteiligten, insbesondere den Erstkommunikanten, deren Eltern, Geschwister und Paten Ministranten, dem Mesner und dem Organisten Korbinian Huber für die würdige Gestaltung des Gottesdienstes. Nach dem Gottesdienst bekam jedes Erstkommunionkind ein Erinnerungsbildchen passend zum Thema: „Fürchtet euch nicht! Ich bin bei Euch!“

Symbolische Aussendung der Sternsinger

Am Mittwoch, den 6. Januar, dem Hochfest Epiphanie – im Volksmund als Dreikönigsfest bekannt – sandte die Pfarrei St. Laurentius Otzing symbolisch die Sternsinger aus. Wegen der Corona-Pandemie ist es den Ministranten, verkleidet als die biblischen Könige Caspar, Melchior und Balthasar allerdings nicht möglich, von Haus zu Haus zu ziehen, diese zu Segnen und dabei Spenden für armen Kinder und Jugendlichen weltweit zu sammeln. So verblieb es in diesem Jahr bei einer symbolischen Aussendung. Diese fand im Rahmen der Festgottesdienste in der Pfarrkirche und in der Filialkirche St. Nikolaus Lailling statt. Die Priester betonten, dass die Sternsingeraktion heuer nicht ausfalle. „Normalerweise wären unsere lieben Sternsinger durch unsere Gemeinde gezogen und hätten den Segen Gottes in unsere Häuser und Wohnungen persönlich gebracht. Leider hat die Corona-Pandemie sowohl die Welt als auch uns nach wie vor fest im Griff. Darum müssen wir bedauerlicherweise die glaubens- und gemeinschaftsfördernden Sakramente und Aktivitäten, eingeschränkt, schlicht und einfach gestalten.“, so die BGR Antony Soosai Soosaiah und Pater John Subash in den Gottesdiensten. So findet heuer der persönliche Besuch der Sternsinger nicht statt. Stattdessen sendet die Pfarrei den Haussegen zu jedem Haushault kontaktlos. Dazu werden die Ministranten einen Segensaufkleber (20*C+M+B+21) – lateinisch für „Christus mansionem benedicat“, „Christus segne dieses Haus“ – mit einer Grußbotschaft in Ihre Briefkästen einwerfen. Ferner werde auch ein Überweisungsträger mitgegeben, sodass trotzdem gespendet werden kann. „Die edle Sternsinger-Aktion führen wir durch, denn sie bringt den Segen Gottes in unsere Häuser und Wohnungen und ist ein Zeichen der Solidarität unserer Kinder und Jugendlichen mit den armen Kindern weltweit“, so die Priester. „Jahr für Jahr sind wir berührt von der Energie, die Kinder und Jugendliche, Begleiterinnen und Begleiter aufbringen, damit die Aktion Dreikönigssingen zum Segen, besonders für armen Kinder und Jugendliche auf der Welt wird. Durch Ihr wertvolles Gebt und Ihre großherzige Spende werden auch Sie ein Segen für den anderen, besonders für die armen und hungernden Kinder!“. Am Ende des Gottesdienstes bedankten sich Pfarrer Soosai und Pater John bei allen Gottesdienstbesuchern und Beteiligten, insbesondere den Ministranten.

Sechs neue Altardiener: Aufnahme neuer Ministranten

Am vergangenen Sonntag, den 22. November 2020 feierte die Pfarrei Otzing die Aufnahme von sechs neuen Ministranten in den Dienst am Altar in einem feierlichen Gottesdienst zum Christkönigssonntag, dem letzten Sonntag im Jahreskreis der Kirche. An diesem Tag wird Jesus Christus als König über alle Welt und König der Herzen besonders verehrt. BGR Pfarrer Antony Soosai, der die Heilige Messe mit dem Thema „Dienst in der Freundschaft mit Jesus, der König über alle Welt “zusammen mit Pater John Subash zelebrierte, begrüßte in diesem Sinne alle Gottesdienstteilnehmer, insbesondere die sechs neuen Ministranten mit ihren Familien, der von einer pandemiebedingt kleinen Besetzung der Otzinger Kirchenmusik unter der Leitung von Korbinian Huber musikalisch gestaltet wurde.

Jesus Christus, der als König über alle Welt herrsche, zeichne sich nicht durch Prunk und Macht aus, sondern vielmehr durch Barmherzigkeit, Gerechtigkeit, Liebe, Dienst, Hingabe und Menschenfreundlichkeit. So sei es ihm ein Anliegen, dass auch die Menschen seinem Vorbild folgen würden und Frieden stifteten. In der Liebe zum Nächsten zeige sich, ob die Verbindung mit Jesus ehrlich gemeint sei, so Soosai in seiner Predigt. „Jesus liebt euch in besonderer Weise, weil auch ihr seine Freundschaft annehmt und als Zeichen dafür bereit seid, am Altar zu dienen zum Wohl der Mitmenschen und zur Ehre Gottes,“ richtete er direkt an die neue Ministranten. Es sei ein großer Tag, da die Kinder ihren Ministrantendienst in Freundschaft mit Jesus begingen. In dieser Funktion sollen sie auch Licht, Liebe, Friede und Freude in ihrer Umgebung bringen. Außerdem sei ein großer Tag, da die Kinder den Eltern einst in ihre Hände gelegt und als Gottes Geschenk anvertraut wurden.

Im Anschluss an die Predigt befragten die Oberministranten Isabel Hilmer und Dominic Matysek die neuen Messdiener auf ihre Bereitschaft und hießen sie herzlich willkommen im Kreis der Ministranten. Auch Kilian Apfelbeck, der in seiner Funktion als Mitglied des Pfarrgemeinderates Leiter des Arbeitskreis Ministranten ist, begrüßte die Neuen im Namen des Pfarrgemeinderates und zeigte sich erfreut, dass von zehn Erstkommunionkinder sechs bereit wären, am Altar zu dienen. Auch das Musikensemble begrüßte sie mit dem Lied „Der Herr segne dich“.

Am Ende der Eucharistiefeier bedankte sich Soosai bei den nun „richtigen“ Ministranten für ihre Bereitschaft. Außerdem bedankte er sich bei allen an der Organisation und Durchführung dieses Gottesdienstes beteiligten Arbeitskreisen und Personen. Insbesondere bei den Eltern für ihre die Unterstützung der Kinder. Als Zeichen der Dankbarkeit bekamen die neuen Ministranten jeweils ein kleines Geschenk im Namen der Pfarrfamilie.Anschließend des Festgottesdienstes bekamen jeweils ein Geschenk der Pfarrfamilie als Zeichen der Freude und Dankbarkeit.

Gottes Geist entflamme uns: 15 Jugendliche erhalten das Sakrament der Firmung

Am vergangenen Mittwoch, den 14. Oktober 2020 erhielten in einem festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Laurentius Otzing 15 Jugendliche aus der Pfarrgemeinde das Sakrament der Firmung von Weihbischof Reinhard Pappenberger.

Nachdem aufgrund der Corona-Pandemie der geplante Termin im April zusammen mit den Plattlinger Pfarreien in der Plattlinger Stadtpfarrkirche St. Magdalena nicht stattfinden konnte, war nun die Freude umso größer, trotz aller Einschränkungen und Hygienemaßnahmen, dieses Sakrament erhalten zu können – und das in Otzing.

Zu Beginn der Messfeier, welche unter dem Motto “Gottes Geist entflamme uns” stand, begrüßten Pfarrer BGR Antony Soosai, der neben Pfarrvikar Pater John Subash und Ruhestandspriester BGR Johann Irberseder den Festgottesdienst konzelebrierten, sowie ein Firmling Weihbischof Pappenberger. Coronabedingt konnten nur die Firmlinge mit ihren Paten und engen Angehörigen an der Messe teilnehmen. Pappenberger freute sich über den Empfang und begrüßte entsprechend auch alle Anwesenden, besonders die Firmlinge zu diesem festlichen Gottesdienst. In seiner Predigt ermutigte der Weihbischof die Jugendlichen, durch die Begleitung des Heiligen Geistes, wie Jesus der König zu leben, der gekommen sei um zu dienen. Dazu sei auch der Otzinger Pfarrpatron, der heilige Laurentius, welcher Diakon in Rom war, ein Vorbild. Der Glaube an Gott und die glühende Liebe zu Jesus, hätten ihm die Kraft gegeben, Gott und den Armen treu zu dienen.

Anschließend erneuerten die jungen Christen das Taufversprechen, wodurch sie dem Bösen widersagten und ihren Glauben an Jesus Christus bestätigten. Als Zeichen ihrer Bereitschaft zum Bestärken und Begleiten auf dem Lebens- und Glaubensweg legten die Patinnen und Paten während der Firmspendung ihre rechten Hände auf die rechte Schulter der Firmlinge. Mit den Worten: "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den heiligen Geist", erfolgte die Salbung mit Chrisam im Zeichen des Kreuzes. Der Geist Gottes soll das Leben des jungen Christen begleiten und bestärken. Dieser bekräftigt die Zusage mit dem Wort "Amen" - "Ja, so soll es sein“.

Am Ende des feierlichen Gottesdienstes, welcher durch eine pandemiebedingte kleine Besetzung der Otzinger Kirchenmusik unter der Leitung von Korbinian Huber und Angela Renner musikalisch gestaltet wurde, bedankte sich Pfarrer Soosai bei allen im Vorder- oder Hintergrund beteiligten Personen – insbesondere den Firmlingen sowie den an Vorbereitung und Durchführung beteiligten Arbeitskreisen für das gute Gelingen des Festes, so auch bei Weihbischof Pappenberger für sein Kommen und für die Firmspendung – trotz der diesjährigen besonderen Umstände. Die Firmlinge sowie deren Angehörige, das Organisationsteam, Weihbischof Pappenberger und die Seelsorger freuten zeigten sich erfreut über eine gelungene Feier.