Symbolische Aussendung der Sternsinger

Am Mittwoch, den 6. Januar, dem Hochfest Epiphanie – im Volksmund als Dreikönigsfest bekannt – sandte die Pfarrei St. Laurentius Otzing symbolisch die Sternsinger aus. Wegen der Corona-Pandemie ist es den Ministranten, verkleidet als die biblischen Könige Caspar, Melchior und Balthasar allerdings nicht möglich, von Haus zu Haus zu ziehen, diese zu Segnen und dabei Spenden für armen Kinder und Jugendlichen weltweit zu sammeln. So verblieb es in diesem Jahr bei einer symbolischen Aussendung. Diese fand im Rahmen der Festgottesdienste in der Pfarrkirche und in der Filialkirche St. Nikolaus Lailling statt. Die Priester betonten, dass die Sternsingeraktion heuer nicht ausfalle. „Normalerweise wären unsere lieben Sternsinger durch unsere Gemeinde gezogen und hätten den Segen Gottes in unsere Häuser und Wohnungen persönlich gebracht. Leider hat die Corona-Pandemie sowohl die Welt als auch uns nach wie vor fest im Griff. Darum müssen wir bedauerlicherweise die glaubens- und gemeinschaftsfördernden Sakramente und Aktivitäten, eingeschränkt, schlicht und einfach gestalten.“, so die BGR Antony Soosai Soosaiah und Pater John Subash in den Gottesdiensten. So findet heuer der persönliche Besuch der Sternsinger nicht statt. Stattdessen sendet die Pfarrei den Haussegen zu jedem Haushault kontaktlos. Dazu werden die Ministranten einen Segensaufkleber (20*C+M+B+21) – lateinisch für „Christus mansionem benedicat“, „Christus segne dieses Haus“ – mit einer Grußbotschaft in Ihre Briefkästen einwerfen. Ferner werde auch ein Überweisungsträger mitgegeben, sodass trotzdem gespendet werden kann. „Die edle Sternsinger-Aktion führen wir durch, denn sie bringt den Segen Gottes in unsere Häuser und Wohnungen und ist ein Zeichen der Solidarität unserer Kinder und Jugendlichen mit den armen Kindern weltweit“, so die Priester. „Jahr für Jahr sind wir berührt von der Energie, die Kinder und Jugendliche, Begleiterinnen und Begleiter aufbringen, damit die Aktion Dreikönigssingen zum Segen, besonders für armen Kinder und Jugendliche auf der Welt wird. Durch Ihr wertvolles Gebt und Ihre großherzige Spende werden auch Sie ein Segen für den anderen, besonders für die armen und hungernden Kinder!“. Am Ende des Gottesdienstes bedankten sich Pfarrer Soosai und Pater John bei allen Gottesdienstbesuchern und Beteiligten, insbesondere den Ministranten.

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