Die Eucharistische Anbetungsgemeinschaft

Die Eucharistische Anbetungsgemeinschaft St. Petrus-Otzing wurde am 11.Februar 2012 von Hwst.H. Diözesanbischof Gerhard Ludwig Müller (jetzt: Präfekt der Glaubenskongregation in Rom) in ihren Statuten als kirchliche private nicht rechtsfähige Vereinigung nach CIC can. 299§§ 2 u. 3. bischöflich anerkannt.

Ziele der Gemeinschaft: Die Glieder der Gemeinschaft wollen in einer säkularen Gesellschaft - und einer - zumindest in manchen Teilen - sich selbst säkularisierenden Kirche "Salz der Erde" (Mt 5,13) sein, d.h. die Kraft von Gottes Wort direkt durch Evangelisation und indirekt durch die eucharistische Anbetung, die dem "Wort, das Fleisch geworden ist", huldigt, an die erlösungsbedürftige Welt weitergeben.

 Es soll die Praxis der Ewigen Anbetung des Allerheiligsten in den Pfarrgemeinden, aus denen die Mitglieder  bzw. die Interessenten kommen, in kirchlichen Einrichtungen, Krankenhäusern, Schulen und Kindertagesstätten gefördert werden "für das Leben der Welt" (Joh 6,51), damit die lebendige Gegenwart des Herrn die Menschenherzen verwandelt und Friede, Gerechtigkeit und Einheit in der Welt und speziell im Leib Christi, der Kirche, wiederhergestellt werden.

Katholiken/Innen, die in ihren Pfarrgemeinden zu wenig oder keine Gelegenheit zur eucharistischen Anbetung haben, sollen im Anbetungszentrum Otzing die Möglichkeit zur eucharistischen Anbetung finden. Außerdem sollen sie hier ein Angebot an geistlicher Unterweisung für die Eucharistische Anbetung vorfinden, sowie die Möglichkeit sich mit Brüdern und Schwestern geistlich auszutauschen.

Die Gemeinschaft will durch ihren Gebetsdienst die Neu-Evangelisierung Europas unterstützen (v.a. die Aktivitäten im Evangelisationszentrum St.Petrus-Otzing und Medienzentrum-Otzing) und so den Namen Gottes und seine Barmherzigkeit verherrlichen.

Die Gemeinschaft will absolute Treue zum Lehramt von Papst und Bischof leben und diese durch ihr Gebet in ihrem Dienst unterstützen. Sie sucht die Einbindung in die Gesamtpastoral der Diözese Regensburg, sowie in die jeweiligen Heimatgemeinden.

Spiritualität und geistliche Regeln: Die Mitglieder der Gemeinschaft leben entschieden aus der Eucharistie, indem sie versuchen, täglich die hl.Messe mitzufeiern und häufig (zur Tages- und Nachtzeit) den eucharistischen Herrn anzubeten und auf seine Stimme und sein Wort zu hören. Sie erbitten jederzeit möglichen Zugang zu einem Tabernakel und erhalten Unterweisung im Gebt, eine entsprechende Einführung in die Betrachtung von Gottes Wort und das Studium lehramtlicher Texte, sowie von Weisungen geistlicher Lehrer (Theresia v. Avila, Bernhard von Clairvaux, Johannes vom Kreuz u.a.). Das Streben nach persönlicher Heiligkeit soll hinführen ganz im Einklang mit Gottes Willen zu sein. Wo dies nicht gelingt, wird dankbar aus der göttlichen Barmherzigkeit im Sakrament der Versöhnung geschöpft und Gott so verherrlicht.

Die Mitglieder wollen hierzu in ihrem Gebetsleben den Eingebungen des Heiligen Geistes als dem wahren "Lehrmeister des GEbetes" gehorchen, empfangen häufig das Sakrament der Versöhnung, dienen einander mit den empfangenen Charismen und fördern nach ihren Möglichkeiten die Neu-Evangelisierung Europas.

Sie suchen die tägliche und ständige eucharistische Anbetung vor Ort aufzubauen und zu organisieren und dabei möglichst auch am Stundengebet der Kirche teilzunehmen.

Sie weihen sich der Gottesmutter Maria, ehren sie unter dem Titel "Leitstern der Evangelisierung", "Eucharistische Frau" und mühen sich - über die Pflege marianischer Andachtsformen hinaus (speziell: Feier der Fatima-Tage und Herz-Mariä-Samstage, das Rosenkranzgebet und Wallfahrten) - um einen marianischen Lebensstil.

Durch häufige Anrufung wird der Heilige Petrus als Erster der 12 Apostel verehrt und damit für seinen Nachfolger, der Heiligen Vater, und die Bischöfe Fürbitte gehalten.

Die Mitglieder nehmen regelmäßig geistliche Begleitung in Anspruch und mühen sich um ein Leben in christlicher Nächstenliebe. Sie nehmen aktiv am geistlichen und liturgischen Leben der Pfarrgemeinden teil, aus denen sie kommen und unterstützen sie in den Werken der Caritas.

(Weitere Info´s finden Sie beim Eingang der Anbetungskapelle und bekommen Sie bei dem Leiter Ludwig Hölzl, 01759650039.

 
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